Von Autorenteam, Redaktion bei NINAT
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Ein Klick im Baukasten, und das passende Stockfoto ist eingefügt: lächelnde Menschen, saubere Gemüsekisten, ein Hof, den es so nirgendwo gibt. Sieht professionell aus – und genau das ist das Problem. Dieselben Bilder liegen bei Hunderten anderen Websites im selben Ordner.
Warum Stockfotos nicht überzeugen
Wer online nach einem Hofladen, einer Tischlerei oder einem Campingplatz sucht, will wissen, wie es dort tatsächlich aussieht. Ein Stockfoto beantwortet diese Frage nicht – schlimmstenfalls widerspricht es ihr sogar, wenn die Realität vor Ort weniger poliert ist als das Bild. Das merken Besucher schnell, auch ohne es benennen zu können: Die Seite wirkt generisch, und Vertrauen baut sich so nicht auf.
Google sieht das ähnlich, nur technischer. Ein Stockfoto taucht auf tausenden anderen Seiten identisch auf und liefert keinerlei Hinweis darauf, dass hier ein echter, lokaler Betrieb steht. Ein eigenes Foto ist dagegen einzigartig – ein kleines, aber reales Signal dafür, dass die Seite zu einem tatsächlich existierenden Ort gehört.
Wo eigene Fotos doppelt arbeiten
Das Gute daran: Ein Foto, einmal gemacht, lässt sich mehrfach nutzen. Dasselbe Bild vom Verkaufsstand passt auf die Website, ins Google-Unternehmensprofil und in den nächsten Social-Media-Beitrag. Wer dagegen für jeden Kanal neue Stockfotos sucht, investiert Zeit in etwas, das am Ende trotzdem austauschbar bleibt.
Auch der Alt-Text – die Bildbeschreibung, die Google und Screenreader lesen – funktioniert bei einem echten Foto sinnvoll: „Verkaufsstand mit Kürbissen auf dem Hofgelände in Herford“ statt der generischen Beschriftung, die ein Stockfoto-Anbieter mitliefert.
Handyfoto reicht meistens – manchmal lohnt sich mehr
Für die meisten Situationen genügt ein gutes Handyfoto bei Tageslicht: der Eingang, das Angebot, ein Blick in die Werkstatt. Entscheidend sind Helligkeit und Aktualität, nicht die Kamera.
Eine Ausnahme sind Betriebe mit größerer Fläche – Campingplätze, Ferienhöfe, Gärtnereien, Weingüter. Vom Boden aus lässt sich ein zehn Hektar großes Gelände schlecht zeigen; aus der Luft schon. Eine Drohnenaufnahme gibt in einem Bild eine Übersicht, für die sonst zehn Einzelfotos nötig wären, und wirkt gerade deshalb besonders vertrauenswürdig.
Die Dateigröße nicht vergessen
Ein häufiger Fehler bei eigenen Fotos: Das Originalbild von der Kamera wird unbearbeitet hochgeladen, mehrere Megabyte groß, und bremst danach die ganze Seite aus. Warum das für Ranking und Absprungrate zählt, steht im Beitrag zur Ladezeit. Kurz gesagt: Ein scharfes Foto in vernünftiger Auflösung reicht, das Original braucht niemand.
Wie oft auffrischen
Fotos veralten unauffälliger als Texte – niemand merkt sofort, dass das Titelbild drei Jahre alt ist. Trotzdem lohnt sich ein Blick pro Saison: andere Jahreszeit, neues Sortiment, neue Räumlichkeiten. Wer das nicht selbst im Blick behalten will, kann Fotos einfach per E-Mail schicken – Aufbereitung und Einbindung laufen dann über uns.
Kurz gesagt
Ein eigenes Foto zeigt, was Stockfotos nicht können: dass es diesen Betrieb wirklich gibt. Für die meisten Motive reicht das Handy, für größere Flächen lohnt sich eine Drohnenaufnahme, und aufbereitet richtig eingebunden zahlt beides gleichzeitig auf Website, Google-Profil und Social Media ein. Details zu Boden- und Drohnenaufnahmen stehen unter Foto & Drohne.
Über den Autor
Autorenteam, Redaktion bei NINAT. Schreibt aus der täglichen Praxis von IT, Prozessen und E-Commerce sowie Social Media, Content und Design – für Menschen, die ihren Betrieb führen und nicht ihre Technik.
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