Von Autorenteam, Redaktion bei NINAT
Autorprofil ansehen
Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil ist der naheliegendste Schritt zu lokaler Sichtbarkeit – und für viele Betriebe der einzige, den sie überhaupt angehen. Dabei entscheidet sich lokale Auffindbarkeit an mehr Stellen als nur dort. Wer nur auf das eine Profil setzt, lässt einen Teil der Sichtbarkeit liegen, die kostenlos zu haben wäre.
Was Google außerhalb des eigenen Profils prüft
Google gleicht ab, wo ein Betrieb im Netz sonst noch vorkommt: Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall gleich lauten, ob im Branchenbuch, auf der eigenen Website oder in einem Verzeichnis. Je öfter diese Angaben übereinstimmend an vertrauenswürdigen Stellen auftauchen, desto stärker wirkt das als Bestätigung – ein Teil dessen, was Google „Bekanntheit“ nennt und was neben der Relevanz der zweite Hebel ist, den ein Betrieb selbst in der Hand hat.
Wo sich das lohnt
Nicht jedes Verzeichnis bringt etwas, und wahllos überall einzutragen kostet nur Zeit. Sinnvoll sind vor allem Stellen, die thematisch oder regional tatsächlich passen:
- Branchen- und Regionalverzeichnisse, etwa von IHK, Handwerkskammer oder lokalen Tourismusportalen – bei uns gebündelt nach Branche unter Branchen und nach Region unter Regionen.
- Partnerbetriebe in der Nähe, die auf der eigenen Seite verlinken – ein Hofladen, der den benachbarten Ferienhof empfiehlt, und umgekehrt.
- Vereine, lokale Presse, Ortsverzeichnisse, in denen ein Betrieb ohnehin schon erwähnt wird, aber ohne Link auf die eigene Website.
Diese Verlinkungen sind keine Suchmaschinenoptimierung im technischen Sinn – es sind die Orte, an denen ein Betrieb in der echten Nachbarschaft ohnehin sichtbar ist. Online sollte das genauso sein.
Warum das auch für KI-Antworten zählt
Derselbe Effekt wirkt inzwischen über Google hinaus. Wie im Beitrag zu KI- Antworten und ChatGPT beschrieben, ziehen auch KI-Systeme ihre Antworten aus mehreren Quellen zusammen – nicht nur von der eigenen Website. Ein Betrieb, der an mehreren thematisch passenden Stellen im Netz konsistent auftaucht, wird dabei eher erwähnt als einer, der ausschließlich auf der eigenen Seite existiert.
Was realistisch machbar ist
Der Anspruch, überall präsent zu sein, führt selten zum Ziel. Zwei bis drei gut ausgewählte, thematisch passende Verzeichnisse oder Verlinkungen bringen mehr als zwanzig wahllose Einträge – und lassen sich in ein bis zwei Stunden tatsächlich einrichten. Danach reicht es, sie einmal im Jahr auf Aktualität zu prüfen.
Kurz gesagt
Das Google-Profil ist der Ausgangspunkt lokaler Sichtbarkeit, nicht das Ergebnis. Wer zusätzlich an zwei, drei passenden Stellen im Netz auftaucht – konsistent und mit echtem regionalem Bezug –, wird von Google wie von KI-Systemen eher als der lokale Betrieb erkannt, der er ist. Wenn du nicht weißt, wo dein Betrieb schon erwähnt wird und wo eine Verlinkung fehlt, melde dich einfach – das schauen wir uns gemeinsam an.
Über den Autor
Autorenteam, Redaktion bei NINAT. Schreibt aus der täglichen Praxis von IT, Prozessen und E-Commerce sowie Social Media, Content und Design – für Menschen, die ihren Betrieb führen und nicht ihre Technik.
Autorprofil ansehen
Lass uns quatschen
Einfach ein Gespräch unter Wegbegleitern – versprochen. Schreib uns, wo du gerade stehst, und wir melden uns zeitnah zurück.
